Michael Kretschmer übernimmt Schirmherrschaft für die sächsische Games-Branche

Ministerpräsident Michael Kretschmer als Schirmherr der sächsischen Games-Branche (Foto: GECKO)

25. August 2026

Anerkennung für die sächsische Games-Branche

Ein starkes Signal zum Auftakt der gamescom 2026: Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, übernimmt die Schirmherrschaft für die sächsische Games-Branche.

Die Schirmherrschaft gilt der Branche als Ganzes. Sie würdigt damit nicht ein einzelnes Projekt oder eine einzelne Veranstaltung, sondern die Entwicklung des gesamten Games-Ökosystems im Freistaat – von Studios und Unternehmen über Hochschulen und Gründungen bis hin zu Netzwerken, Förderinstitutionen und weiteren Partnern.

Michael KretschmerMinisterpräsident des Freistaates Sachsen
„Ich freue mich sehr, die Schirmherrschaft für die sächsische Games-Branche zu übernehmen. In Sachsen ist in den vergangenen Jahren viel entstanden: kreative Studios, innovative Unternehmen, starke Hochschulen und ein engagiertes Netzwerk. Games verbinden Kreativität mit technologischer Innovation und haben großes wirtschaftliches Potenzial. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Sichtbarkeit. Next Level: Saxony! bringt die Akteure zusammen und zeigt, was Sachsen als Games-Standort zu bieten hat. Ich möchte dazu beitragen, dass wir diese Entwicklung gemeinsam weiter voranbringen.“

Von vielen guten Entwicklungen zu einer gemeinsamen Perspektive

Für uns als Games & XR Mitteldeutschland e. V. ist diese Schirmherrschaft eine besondere Anerkennung dessen, was zahlreiche Akteure im Freistaat in den vergangenen Jahren aufgebaut haben.

Gleichzeitig sehen wir darin einen Auftrag für die weitere Entwicklung. Sachsen verfügt heute über kreative Studios und wachsende Unternehmen, eine starke Hochschullandschaft, regionale Games-Förderung, neue Angebote für Gründung und Wachstum sowie eine zunehmend eng vernetzte Community.

Mit Next Level Saxony bündeln wir diese Aktivitäten auf einer gemeinsamen Plattform und machen Unternehmen, Hochschulen, Projekte, Veranstaltungen sowie Förder- und Unterstützungsangebote sichtbar.

Der nächste Schritt muss aus unserer Sicht darüber hinausgehen: Die vorhandenen Stärken des Games-Standortes Sachsen sollten langfristig und strategisch weiterentwickelt werden.

Friedrich LüderGeschäftsführer Games & XR Mitteldeutschland e. V.
„Die Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten ist eine besondere Anerkennung für die gesamte sächsische Games-Branche und für das, was hier in den vergangenen Jahren gemeinsam aufgebaut wurde. Für uns ist sie zugleich ein Auftrag, diese Entwicklung konsequent weiterzuführen. Dafür müssen wir die vielen guten Ansätze im Freistaat noch stärker miteinander verbinden – von Studios und Start-ups über Hochschulen und Förderinstitutionen bis hin zu Städten, Wirtschaft und Politik. Mit Next Level Saxony bündeln wir diese Aktivitäten auf einer gemeinsamen Plattform. Der nächste Schritt sollte sein, gemeinsam eine strategische Perspektive für den Games-Standort Sachsen zu entwickeln: Wie können wir die vorhandenen Stärken langfristig ausbauen und daraus bessere Bedingungen für Entwicklung, Gründung und Wachstum schaffen?“

Dabei geht es nicht darum, bei null anzufangen. Vielmehr gilt es, Bestehendes besser miteinander zu verbinden, Lücken zu identifizieren und gemeinsam mit Branche, Politik, Wissenschaft und weiteren Partnern zu klären, wie Sachsen seine vorhandenen Kompetenzen dauerhaft ausbauen kann.

Gründung und Wachstum als Teil der nächsten Entwicklungsstufe

Ein wichtiger Baustein ist die Frage, wie aus kreativen Ideen tragfähige Unternehmen entstehen und bestehende Studios in Sachsen wachsen können. Neben Förderung, Vernetzung und Sichtbarkeit gewinnen deshalb Strukturen für Gründung und Unternehmensentwicklung weiter an Bedeutung.

Ein Beispiel dafür ist der in Leipzig aufgebaute R42 Games Accelerator.

Christopher SiebenhünerInitiator des R42 | Games Hub & Accelerator
„Die Entscheidung für Sachsen, für Leipzig haben wir ganz bewusst getroffen. Das ist unsere Heimat. Wir kennen die handelnden Akteurinnen und Akteure und wissen, was für ein riesiges Potential insbesondere die Digitalwirtschaft hat. Mit dem R42 Games Hub und dem R42 Games Accelerator gestalten wir diese Entwicklung maßgeblich mit. Mit viel persönlichem Engagement, eigenen Investitionen und der Unterstützung der Politik bauen wir seit Jahren die Strukturen der Games-Branche in Sachsen aus. Dass der Ministerpräsident des Freistaats Sachsen Michael Kretschmer nun die Schirmherrschaft für die gesamte sächsische Games-Branche übernimmt, ist für uns eine besondere Anerkennung dieser Entwicklung. Gleichzeitig ist es der benötigte Rückenwind, um diese Entwicklung erfolgreich fortzuführen. Jetzt geht es darum, aus dem vorhandenen Potenzial mehr erfolgreiche Gründungen und wachsende, erfolgreiche Unternehmen zu entwickeln.“

Damit ist der Accelerator eines von mehreren Beispielen dafür, wie sich das Ökosystem in Sachsen in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat. Entscheidend wird sein, solche Strukturen künftig noch besser miteinander zu verbinden und daraus langfristig gute Rahmenbedingungen für die gesamte Branche zu schaffen.

Sachsen zeigt seine Games-Kompetenz auf der gamescom

Die Bekanntgabe der Schirmherrschaft erfolgt zum Auftakt der gamescom 2026 in Köln. Sachsen präsentiert sich vom 26. bis 28. August erneut mit einem Gemeinschaftsstand in der Business Area. Der aktuelle Gemeinschaftsstand vereint 25 Aussteller; darüber hinaus sind weitere sächsische Studios, Unternehmen und Akteure in verschiedenen Bereichen der gamescom vertreten.

Für uns ist die Messe damit nicht nur eine Gelegenheit, einzelne Projekte zu präsentieren. Sie ist eine internationale Bühne für das gewachsene sächsische Games-Ökosystem – und ein guter Zeitpunkt, gemeinsam den Blick auf dessen nächste Entwicklungsphase zu richten.

Die Schirmherrschaft von Ministerpräsident Michael Kretschmer gibt dieser Entwicklung zusätzliche politische Sichtbarkeit. Jetzt gilt es, die vorhandenen Stärken langfristig auszubauen.

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